Beflockung

Beflockung mit geschnittener Flockfolie ist eine Technik des Transferdrucks.

Die Flockfolie besteht aus Flockfaser und Schmelzkleber, die sich auf Trägerfolie befinden. Die Flockfaser sind aus Viskose, Polyamid oder Mikrofaser (Micro Viskose). Die Flockfolie hat eine flauschige, filzähnliche Struktur.

Das Beflocken mit Flockfolie, läuft in mehreren Schritten:

  1. Das Motiv zum Beflocken wird aus der Flockfolie ausgeschnitten.
  2. Das Motiv wird entgittert. Dabei wird nicht benötigte Flexfolie von der Trägerfolie entfernt. Dies kann bei filigranen Motiven sehr zeitintensiv sein.
  3. Das Motiv wird mit einer Presse auf das Textil (meist bei Presstemperatur von 160°C) gepresst.
  4. Die Trägerfolie wird abgezogen.

Vorteile Beflockung:

  • Beflockung sieht sehr edel aus.
  • Eignet sich sehr gut für Einzelanfertigung und kleine Auflagen.
  • Beflockungen haben eine sehr gute Deckkraft.
  • Die Kanten sind sauber und gerade.
  • Flexdruck ist bei der richtigen Pflege (seitenverkehrt waschen, kein Trockner, kein Weichspüler, keine Waschmittel mit Bleichmittel), sehr haltbar. Waschbar bei 60 °C, nach 24 Stunden des Beflockens, was sich gut für Arbeitskleidung eignet.
  • Gut geeignet für Schriftzüge und Piktogramme, sowie Logos ohne Farbverläufe.

Nachteile Beflockung:

  • Nicht gut geeignet für größere Auflage.
  • Farbverläufe kann man nicht Beflocken.
  • Mehrfarbiger Druck ist oft nur schwer zu realisieren.
  • Für jedes beflocktes T-Shirt benötigt man eine neue Flockfolie.

Benötigte Dateien für Beflockung

Als Druckvorlage benötigt man Vektordaten der zu schneidenden Konturen. Vektordateien sind beispielsweise .ai, .cdr, .pdf, .eps oder .svg Dateien. Geignete Dateien sind mit CorelDRAW, Adobe Illustrator, Affinity Designer oder Inkscape erstellbar. Inkscape ist ein Open-Source-Zeichenprogramm.

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